Mehrere Male schon gingen Meldungen durch die Medien, nach denen Fluorid als ein Nervengift eingestuft worden sei. Wie auch bei vielen anderen Falschmeldungen, erregten diese Nachrichten sehr starkes Aufsehen und eine Vielzahl an Menschen beschloss, von nun an auf fluoridhaltige Zahnpasta zu verzichten. Warum dies der falsche Ansatz ist, erklären wir Ihnen gerne in dem folgenden Artikel.

Fluorid oder Fluor – Grosser Unterschied liegt in 2 Buchstaben

Der Zahnarzt Bern weiss, viele Menschen verwechseln das Fluorid mit dem giftigen Gas „Fluor“. Dieses wird aber einer Gradzahl von 180º flüssig und wirkt stark ätzend. Es wäre tatsächlich sehr fatal, wenn Sie dies in Mineralwasser, Leitungswasser oder über Ihre Zahnpasta konsumieren würden. Wenn Sie aber einmal genau hinschauen auf Ihre Zahnpastatube, so sehen Sie, dass in ihr „nur“ Fluorid enthalten ist. In den meisten Fällen handelt es sich um Verbindungen von Natriumfluorid oder Aluminiumfluorid. Es handelt sich hierbei also um keinen gefährlichen Giftstoff, sondern lediglich um ein Salz des Elements Fluor.

Ihr Zahnarzt Bern weiss: Die Dosierung ist hier wichtig!

Trotz allem könnte man nun immer noch argumentieren, dass das enthaltene Fluorid in Zahnpasten schädlich ist, denn wenn man dies einmal kurz im Internet nachlesen möchte, wird Natriumfluorid im Netz auch als giftig bezeichnet. Das kann es tatsächlich sogar sein, wenn Sie nicht wie empfohlen, mit der Zahnpasta 2-3 täglich Zähne putzen, sondern stattdessen gleich den Inhalt von 20-40 Tuben Zahnpasta direkt verzehren würden. Dann erreichen Sie eine Menge an Fluorid, die Sie als erwachsener Mensch aufnehmen müssten, um wirklich ernste Folgen davonzutragen. Also gilt beim Thema Fluorid das gleiche, wie bei zahlreichen anderen Dingen, nämlich, dass es auf die Dosierung ankommt! Wenn Sie also ganz normal Ihre Zähne putzen, sind Folgeschäden mehr als unwahrscheinlich, weiss ihr Zahnarzt Bern.

Aber wie wichtig ist Fluorid eigentlich für Ihre Zahngesundheit? Lesen Sie hierzu gerne weitere interessante Artikel auf unserer Webseite www.dentcenter.ch oder lassen Sie sich direkt von Ihrem Zahnarzt Bern und seinem Team beraten. Unsere erfahrenen Mitarbeiter wissen, dass Fluorid z.B. die Kariesprävention unterstützt – Fluorid spielt also eine äusserst wichtige Rolle bei Ihrer Zahngesundheit, da sind sich selbst Wissenschaftler einig. Fluorid verhindert nachweislich Karies, was von insgesamt 96 klinischen Studien ausgewertet und bewiesen wurde. Ebenso ist die Bundesärztekammer mit über 300.000 Studien zu dem Ergebnis gekommen, dass Zahnpasta welche Fluorid enthält, nicht schädlich ist und sie rät der Bevölkerung auch eine fluoridhaltige Zahnpasta zu benutzen. Des Weiteren gibt es eine Studie, welche nachweist, dass durch das Fluorid in unseren Zahnpasten die Karieserkrankungen der Bevölkerung in den letzten 25 Jahren stark gesunken ist.

Wenn wir unseren Zahn an sich einmal genauer anschauen, dann verstehen wir, warum Fluorid tatsächlich so wichtig für unseren Zahnschmelz und unsere Zähne ist. Der Zahnarzt Bern erklärt: Unsere Zähne bestehen aus Mark im Inneren des Zahns, Dentin und dem Zahnschmelz. Dieser ist die härteste Substanz am gesamten Aufbau unseres Zahns. Durch ihn ist er geschützt vor Kälte, Hitze, Abnutzung, Säure, Bakterien etc. Damit diese Substanz aufrecht erhalten werden kann benötigt es zum einen, eine gute Zahnhygiene, aber auch einen sog. Remineralisierungsprozess. Bei der Nahrungsaufnahme wird unser Zahnschmelz aufgeweicht und angegriffen. Phosphat und Kalzium, aber eben auch Fluorid, helfen dann dabei ihn wieder zu reparieren und gleichzeitig zu härten. Fluorid ist dennoch kein hundertprozentiger Schutz gegen Karies und funktioniert auch nur bei kleineren Beschädigungen.

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